Wasser ist als Begleitung zum Wein schon immer gerne gesehen, da es über wenig Eigengeschmack verfügt.

 Doch nicht jedes Wasser schmeckt gleich; kleine Nuancen lassen uns bei der Kaufentscheidung zu einer ganz bestimmten Marke greifen - und das nicht ohne Grund.

 

Generell rät man von stark sprudelnden Mineralwässern zum Wein ab.

Die den Rotwein charakterisierenden Gerbstoffe, die Tannine, vertragen sich nicht unbedingt mit der Kohlensäure. Diese lässt den Wein bitter aufsetzen. „Auf der Zunge entsteht ein pelziger Geschmack, der den Genuss trüben kann.“

 

Auch die feinen Nuancen eines Weißweins leiden unter begleitender classic Kohlensäure.

Was für den Wein gilt, trifft auch auf Essen zu.
„Keine stark kohlensäurehaltigen Mineralwässer zum Menü“. Während sich kräftige Speisen wie geschmortes oder gebratenes Fleisch mit dunklen Saucen gut gegen Mineralwässer mit einem hohen Mineralstoffanteil behaupten können, ist bei zarten Geschmacksnuancen Zurückhaltung angesagt.

 

Als Begleitung zum Dessert sollten Feinschmecker besonders darauf achten, dass das Mineralwasser möglichst natriumarm ist.

 

 

 

WELCHES WASSER ZUM WEIN

 

 

• trockener/halbtrockener                                        leicht perlendes oder

Weißwein                                                                   stilles Wasser

 

• (edel-)süße Weißweine                                          kohlensäurehaltiges Wasser

 

 

• Rotwein (mit/ohne Barrique)                                stilles Wasser

 

 

Generell gilt:

Je ausgewogener, aber niedriger  die Mineralisierung des Wassers ist, desto besser passt es zum Wein!

 

 

 

WANN IST EIN WASSER

… magnesiumhaltig: > 50mg/L

… natriumhaltig: > 200 mg/L....natriumarm <20 mg / L

sulfathaltig: > 200mg/L

… calciumhaltig: > 150mg/L

chloridhaltig: > 200mg/L

bicarbonat-/hydrogencarbonathaltig : > 600mg/L